Vorwort

MUSIKWERKSTATT 14. - 21. Juli 2018 | Stift Göttweig

Wir singen niemals dasselbe Lied!

Wer von einem der zahllosen Aussichtspunkte des Hügels, auf dem sich das Stift Göttweig befindet, ins Land sieht, glaubt auf einem ungeheuren Magneten zu stehen, der die Schönheit der Umgebung wie kreative Energie sammelt. Kein Wunder, dass auch der Fokus künstlerischer Energien die Musikwerkstatt immer auf’s Neue zum Zentrum unvergleichlicher Erlebnisse macht.

Die Bestandteile sind denkbar einfach: Wenn Kursleiterin Evelyn Fink-Mennel 200 Jahre alte Melodien mitbringt, sie mit unterschiedlichsten Instrumenten einstudiert und schließlich ihren Workshop mit dem Improvisations-Workshop von Florian King fusioniert. Wenn Andreas Paragioudakis Lieder aus Kreta vorstellt, Markus Prieth uns das Jodeln lehrt oder Adriano Adewale Rhythmus-Pattern vermittelt, dann wächst aus den immer gleichen einfachen kleinen Tonfolgen immer neue große Musik.

Das Team kommt heuer aus 7 Ländern und 3 Kontinenten. Fünf Mitglieder sind neu dabei: Laura Parodi bringt den unvergleichlichen Trallalero-Gesangsstil, Thomas Aeschbacher frischen Wind aus der Schweiz für Akkordeoninstrumente, Michał Żak bietet Flöten-, Klarinetten- und Schalmeien-Unterricht. Toni Burger ist vielseitiger Geiger mit großem Erfahrungsschatz. Schließlich kommt mit Jatinder Thakur einer der ganz großen Meister indischen Tabla-Spiels nach Krems. Und nach Pater Maximilian Krenns Weggang möchte Evelyn Fink-Mennel seinem Repertoire weiterhin Raum geben – gregorianische Melodien sollen in den Workshops aufgegriffen werden und rote Fäden durch die Werkstatt ziehen. So wird die Werkstatt 2018 wieder mit einfachsten Mitteln Höchstes anstreben.

Albert Hosp, Künstlerischer Leiter Glatt&Verkehrt 

 

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