Einführung / Kurzbeschreibung

„Franzensfeste – eine Schubertiade“

Programm

Dass sich die Strottern und die Musicbanda Franui irgendwann einem gemeinsamen Fest für den Franz widmen würden, lag nahe: „So muss es geklungen haben, als der Schubert seinen Freunden die Winterreise vorgesungen hat“, sagte Franui, als der Gesang der Strottern endete. „So muss es geklungen haben, als der Schubert seine Freunde beim Tanz begleitet hat“, sagten die Strottern, als Franui in den Schlussakkord abbog. Dieses ist das aktuellste in einer Reihe von Programmen, in denen sich die Musicbanda Franui klassischen und romantischen Komponisten widmet: Brahms, Mahler und (für Glatt&Verkehrt 2009) Joseph Haydn wurden zu ihren volksmusikalischen Wurzeln zurück, gleichsam nach Hause gespielt. Am nächsten aber dürfte Franui die Musik von Franz Schubert sein. Hinter der frischen und rauen Spontaneität ihrer Interpretationen steckt akribische Detailarbeit und manchmal ein genialer Einfall: zum Beispiel, einen Walzer so langsam zu spielen, dass sich die Zeit um sich selbst zu drehen scheint. Oder ganz still steht. Wenn Klemens Lendl und David Müller Wiener Lieder musizieren, geschieht oft das Gleiche. Mit unvergleichlichem Ton und Tonfall setzen sie die Zeit außer Kraft.

 

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