Programm

Beiderseits des Atlantiks werden ihre Auftritte als einzigartig gefeiert. Der Tanz ist nicht Ergänzung, nicht Begleitung, sondern das vierte Instrument, untrennbarer Teil der Musik. Dazu kommt das Konzept, und wenn man so möchte, die Philosophie des Quartetts: Aus der profunden Kenntnis von musikalischer (und Tanz-)Geschichte entsteht eine Form von Meisterschaft, die sich aber nicht im Beherrschen von Techniken und Traditionen erschöpft, sondern sich – schwebend, fliegend – darüber erhebt. Auch daher der ungewöhnliche Name des Ensembles. Ebenso ungewöhnlich ist die Besetzung und auch die geografische Zusammensetzung bzw. Herkunft. Ihr verdankt sich allerdings ein großer Reichtum: Die vier Mitglieder stehen für je eigene Zugänge zu ihren (Herkunfts-)Gebieten. Die beiden Instrumentalisten aus Irland Caoimhín Ó Raghallaigh, bekannt von der Band The Gloaming, und Seán Mac Erlaine, der sich als Jazz-Musiker einen Namen gemacht hat, verbinden ihre Kenntnis der Folklore mit der Neugier experimenteller Musik. Dasselbe gilt für den „lyrischen“ schwedischen Perkussionisten Petter Berndalen und den „perkussiven“ US-amerikanischen Tänzer Nic Gareiss, der Musik und Tänze aus den Appalachen zur Grundlage seiner Neuschöpfungen macht.

 

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