ReferentInnen


evi
Evelyn Fink-Mennel | Österreich
Unterricht: Geige und Stimme, Jodeln (Kursleitung)

Mit ansteckender Spielfreude geigt, singt und vermittelt sie Musik aus allen Himmelsrichtungen. Schwerpunkte liegen bei Musik aus den West- und Ostalpen und den wenig bekannten, fetzigen Geigenstücken aus Vorarlberg (Rongger, Küahdrecklar); bereichert durch Experimente zu Mehrstimmigkeit, Klanglichkeit und Arrangement. Fiddletunes aus Nordeuropa bzw. Vokalmusik aus Übersee und Georgien runden das Angebot ab. Geigentechnische Fragen werden nach Möglichkeit individuell behandelt. Coaching bestehender Ensembles.

Adriano Adewale
Adriano Adewale | Brasilien
Unterricht: Afro-brasilianische Perkussion, Tanz

Neben afro-brasilianischen Stilen und Rhythmen wie Ijexá, Baião und Samba vermittelt Adriano Adewale traditionelle Spieltechniken von Instrumenten (u.a. Pandeiro, Atabaque). Bewegung, Stimme und Gesang als zentrale Einheit afrobrasilianischer Musik sind selbstverständlicher Teil seines Unterrichts in Kleingruppen wie im Plenum. Kursziel: Neben dem Erlernen der Rhythmus-Instrumente wird auch die komplexe Organisation eines afro-brasilianischen Perkussionsensembles vermittelt (div. Perkussioninstrumente stehen in begrenzter Anzahl zur Verfügung).

 

Remi Decker
Rémi Decker | Belgien
Unterricht: Dudelsack, Tin Whistle, Tanz

Durch seinen komponierenden Großvater wurde Rémi Decker mit Dudelsack-Musik bekannt – und dem Reichtum an Klangsprachen, die aus der Tradition schöpfen. Die Aneignung von Melodien steht neben essentiellen Arrangementfragen „Wie arrangiere ich einfache Tunes neu?“ im Zentrum. Musik und Tänze aus Belgien und Frankreich sowie flämische Lieder werden neben keltischer, schwedischer und
afrikanischer Musik geboten; im Tin Whistle Kurs (für alle Flöteninstrumente offen) werden irische Tunes und differenzierte, traditionelle Spiel- und Klangtechniken erarbeitet. Instrumente: Dudelsäcke in G, Tin Whistle (oder Flöten) in D. Instrumente stehen in begrenzter Anzahl zur Verfügung, Bedarf bitte anmelden.

 

Hans Hassler
Hans Hassler | Schweiz
Unterricht: Akkordeon, Klarinette, Kontrabass

Es gibt kaum einen Stil, den der Mann aus den Churer Bergen nicht beherrscht. Mit Volksmusik aufgewachsen und durch Studien bei M. Ellegaard mit neuer Akkordeonmusik vertraut, ist er auch in Jazz, Dixieland, Klassik und Avantgarde zuhause. Er gilt als Doyen des stilübergreifenden helvetischen Akkordeonspiels. Als Stegreifspieler und Avantgarde-Tontüftler verarbeitet er originell Volksmusik
und alles, was ihm zu Ohren kommt. Im Kurs sollen Volksmusik aus der Schweiz und das „lustvolle Spielen“ mit Ausflügen in andere Musikrichtungen bis hin zur Improvisation Platz haben...


Harry Stoijka
Harri Stojka | Österreich
Unterricht: Gitarre, Gipsy-Swing
Harri Stojka, das Aushängeschild der österreichischen Roma-Szene, entstammt der Lovara-Rom Dynastie und widmet sich intensiv der Musikkultur seiner Wurzeln. Stojka spielt und unterrichtet mit Erfolg swingorientierte Musik und bietet wahrhafte Kunst an der Gitarre. Spannung und Freude, Intimität und Übermut liegt seinem Spiel zugrunde. Er ist ein fantastischer Geschichtenerzähler mittels Gitarre aber auch, wenn er von der Musikkultur der Roma und Sinti erzählt. Stojka wechselt zwischen Gruppen- und Einzelunterricht, bietet jedoch auch offenen Ensembleunterricht für InstrumentalistInnen an.

hauer Norbert Hauer | Österreich
Unterricht: Jodeln, Singende Kirche, Gesang
Als Musikant, Gstanzlsänger, Hochzeits- und Begräbnisjodler hat er Lieder für alle Lebenslagen und jede Situation parat. Singen ist für ihn ein Frage- und Antwortspiel in den zärtlichsten Tönen und den krawalligsten Juchezern, ist ein Hauch von einem Stück Himmel auf Erden und eine musikalische Antwort auf die Sinnfragen des Lebens. Norbert Hauers „Singende Kirche“ integriert Klangvolles aus der
West- und Ostliturgie.


Franz Hautzinger
Franz Hautzinger | Österreich
Unterricht: Trompete

Im zeitgenössischen Jazz sozialisiert, hat er eine von der Improvisation bestimmte Klangsprache entwickelt. Musik ist für den Trompeter Hautzinger eine archaische Ausdrucksform und Sprache. Die Unmittelbarkeit von Musizieren und Musikerfinden ist ein aufregendes, lustvolles, soziales Ereignis. Variieren, Gestalten, Manipulieren, Auseinandernehmen und Wiederzusammenbauen: Durch Musizieren nach unkonventionellen Methoden will er das Sich-musikalisch-frei-bewegen-können fördern. Hautzingers Spielwiese ist erstmals auch mit traditionellem Repertoire bestückt. Alle Instrumente willkommen!

Juan Pablo Villa
Juan Pablo Villa | Mexiko
Unterricht: Stimme als Instrument, Stimmexpeditionen

Juan Pablo Villas Instrument ist die Stimme. Er sucht und erkundet Ausdrucksweisen der Stimme, was das Kaleidoskop seiner musikalischen Möglichkeiten so atemberaubend macht. In Improvisationen, Eigenkompositionen und traditionellen Liedern seiner Heimat Mexiko verwendet er die Stimme als Instrument im wahrsten Sinn des Wortes. Als Gastreferent bietet er für die Werkstatt-TeilnehmerInnen
Stimmexpeditionen, ganz ostinat: mit und ohne Loop-Gerät.



natasa
Nataša Mirković-De Ro | Österreich
Unterricht: Gesang, Stimmbildung

Roma-Musik beeinflusste ihr Leben und musikalisches Werk. Natasa Mirkovic fokussiert heuer auf Roma-Lieder aus verschiedenen osteuropäischen Ländern und auf Musik vom „King“, dem sogenannten „König der Roma-Musik“, Saban Bajramovic aus Serbien. Neben Repertoirestudien wird durch ihre Methode der „Universellen Stimmführung“ jedem Teilnehmer und seinem Instrument Stimme die Möglichkeit gegeben, das individuelle und volle Potential zu entdecken, unabhängig von einer Stilrichtung.


Pater Max
Pater Maximilian | Österreich
Unterricht: Gregorianischer Gesang

Der Gregorianische Choral hat im Stift Göttweig eine jahrhundertealte Tradition. Besonders zur Vesperzeit erklingt in unserer Stiftskirche der lateinische, einstimmige Gesang in seinen wunderbaren, ruhig fließenden Linien und Melismen. Als Kantor unserer Gemeinschaft freut es mich, mit den TeilnehmerInnen der Musikwerkstatt wieder in diese Welt einzutauchen. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig, jede/r ist willkommen. Wir brauchen nur die Freude und Bereitschaft miteinander die Tiefe zu teilen, die dieser Gesang für alle Hörenden und Singenden bereithält.