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Sonntag, 13. Juli
 
Donnerstag, 17. Juli
 
Freitag, 18. Juli
 
Samstag, 19. Juli
 
Sonntag, 20. Juli
 
Mittwoch, 23. Juli
 
Donnerstag, 24. Juli
„LISBOA, BRAZIL & CABO VERDE – Von Lusitanien in die Neue Welt“ Weltumspannend war das Kolonialreich der Portugiesen, das sich zu Beginn der Neuzeit um 1500 zu bilden begann. Von Lissabon breitete sich die Kolonialmacht nach Südamerika, Afrika und Südostasien aus. Entstanden mit viel Schmerz und Unrecht, ist die Musik in jenen Regionen noch immer faszinierend, vor allem in der Verschmelzung unterschiedlichster Formen. Bei diesem Thementag hören wir uns einer vielbefahrenen Linie entlang. Eine wichtige Station auf den Schiffsrouten zwischen Lissabon und Brasilien waren die Kapverdischen Inseln. Tatsächlich hören wir das in der Musik, wenn sich Elemente aus Portugal bzw. überhaupt aus Europa mit brasilianischen, aber natürlich auch afrikanischen Stilen verbinden. Selbst diese Mischformen haben sich ihrerseits wiederum miteinander verquickt. So verwendet Tcheka einiges aus der brasilianischen „musica nordeste“, so lässt sich im Choro-Ensembles von Benjamin Taubkin manchmal ein wenig der Fado aus Lissabon vernehmen, so tauchen bei Fuloresta ironische Andeutungen von Militärkapellen aus der Alten Welt auf und so erlebt bei den Gaiteiros de Lisboa die Musik des ländlichen Portugals eine Hochzeit mit zeitgenössischen Elementen. Ob schließlich die Sprache, die alle drei Regionen amtlich beherrscht, auch in der Musik Gemeinsamkeiten schafft und Portugiesisch die Brücke über den Atlantik schlägt, wird an diesem Abend zur spannenden musikalischen Diskussion stehen.
Freitag, 25. Juli
 
Samstag, 26. Juli
 
Sonntag, 27. Juli