Einführung / Kurzbeschreibung

Schwestern aus der Slowakei mit Wohnsitz Gent treffen auf Brüsseler Multikulti-Band.

Programm

„Mek Yek Var“ heißt „eins mehr, noch einmal“. Piet Maris hörte diesen Ansporn oft, als er den slowakischen Roma- Sänger Latsi Polhosh auf einer kleinen Konzertreise in Brüssel am Akkordeon begleitete. Mitte der 1990er Jahre war es, als Maris Kontakt zur Roma- Community suchte und gerade mit der Band Jaune Toujours erste Erfolge gefeiert hatte. Deren Rockenergie (ohne Gitarren), verbunden mit jazzigem Feeling, dem offenherzigen Zugang der Weltmusik und der Neugier einer Straßenband, traf den Puls der multikulturellen Gesellschaft, die, wie Maris meint, „für tot erklärt worden war, während wir erst so richtig damit anfingen.“ Mit „Super Diver City“ liegt mittlerweile die zweite CD der Belgien-Slowakei- Connection vor. Hier wird ohne viel unnötigen Aufwand, also auch ohne hochgezüchtete Arrangements, geradlinig drauflosgespielt, wobei die Schwestern Pohlodkova, Slowakinnen mit Wohnsitz in Gent, mit ausdrucksvollen Stimmen den Ton angeben. Da kann es dann schon mal von einer traditionellen Melodie zu Amy Winehouse‘s „Back to black“ – in Romanes zu „Pale tsha kalo“ – gehen. Maris hat übrigens das erste Wort des zu Beginn erwähnten Rufes von „mek“ auf „mec“ verändert – was in Brüssel etwa „Kerl“ bedeutet. Die Band findet bei der Fachkritik breite Zustimmung. So schrieb der Journalist Nige Tassell von WOMAD: „Wenn Sie das nächste Mal die skeptische Frage hören, was die EU jemals für uns getan habe, dann zeigen Sie auf Mec Yek.“

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