Einführung / Kurzbeschreibung

Ein Fix-Stern der ungarischen Jazz-Szene und der berühmteste Zymbalist aus Ungarns Roma-Musikszene...

Programm

Mal klingt es wie ein Flügel um 1900, atmet den Duft großer Salons, dann wieder ertönt perkussiver Donner aus seinen Saiten: Miklós Lúkacs und Kálmán Balogh holen alle klanglichen Möglichkeiten aus dem Zymbal heraus. Lúkacs, Jahrgang 1977, aus Törökszentmiklós, und Balogh, geboren 1959 in Miskolc, kommen aus Roma Familien, waren Wunderkinder, holten sich in Budapest Doppel-Diplome in klassischer Musik sowie Jazz (Lúkacs) und Pädagogik (Balogh). Beide wurden vom Budapest Festival Orchestra zu Aufnahmen eingeladen, Balogh für Brahms Ungarische Tänze, Lúkacs für die Rhapsodien von Franz Liszt. Im Jazz gibt es seit der Jahrtausendwende wohl keinen gefragteren Zymbalisten als Lúkacs, der von Kollegen wie Uri Caine bis zu Herbie Mann oder gar Archie Shepp angefragt wurde. Hauptsächlich aber verfolgt er eine konsequente Laufbahn mit eigenen Ensembles. Für Balogh gilt dasselbe in der Folkund World-Music-Szene. Einladungen vom britischen DJ Kollektiv Transglobal Underground oder die Leitung von André Hellers Show „Magneten“ zeugen von seiner Vielseitigkeit und Kompetenz. Bei Glatt&Verkehrt 2003 ließ er sich auf eine Begegnung mit österreichischen und Südtiroler Musikern ein. Im Duo mit Miklós Lúkacs steht jedoch ausschließlich die hohe Schule des Spiels auf dem Instrument am Programm – ein Erlebnis.

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