Einführung / Kurzbeschreibung

Nach sechs Jahrzehnten auf der Bühne verabschiedet sich Ernest Ranglin mit einem beeindruckenden Line-up...

Programm

Nach sechs Jahrzehnten auf der Bühne verabschiedet sich Ernest Ranglin mit einem beeindruckenden Line-up: Wenn Ranglin der „Godfather of Jamaican Pop“ genannt wird, so ist Schlagzeuger Tony Allen der „Godfather of Afro Beat“. Allen spielte elf Jahre lang bei Fela Kuti. Bassist Ira Coleman steht Ranglin seit über 20 Jahren zur Seite, z.B. anno 1996 bei „Below The Bassline“ (am Klavier damals auch kein Unbekannter: Monty Alexander). Alex Wilson, das Küken der Band, gehört zu den bedeutendsten Latin-Musikern Englands. Analog dazu wurde Courtney Pine vom „Independent“ als „Britain´s most famous saxophone player“ bezeichnet. Ebenfalls vor 20 Jahren erschien Cheikh Lôs‘ Debüt- Album „Ne La Chiass“. Der Sänger mit tiefer Verbundenheit zum Sufismus gehört zu den charismatischsten Persönlichkeiten westafrikanischer Musik. Supergroups wie diese kann sich Ernest Ranglin spätestens seit den 1990er Jahren leicht zusammenstellen. Alle wollen mit dem Miterfinder des Ska auf der Bühne stehen. Ranglin spielte ab 1948 in eigenen Bands, schrieb 1962 einen Teil der Filmmusik zu „Dr. No“, war 1964 resident musician im Londoner Ronnie´s Jazz Club, ging in den 1970er Jahren als musikalischer Leiter von Jimmy Cliff auf Tournee und wurde 1998 von Senegals Superstar Baaba Maal in dessen Band eingeladen. Seit knapp zehn Jahren widmet er sich wieder verstärkt der Musik Jamaicas, eine Art tönender Vorlass des großen Musikers, der uns nun an seinem Farewell teilhaben lässt.

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