Einführung / Kurzbeschreibung

Es sei für ihn immer wichtig gewesen, „to keep pushing, and changing, and growing...“, erzählt John Medeski in einem Interview.

Programm

Es sei für ihn immer wichtig gewesen, „to keep pushing, and changing, and growing...“, erzählt John Medeski in einem Interview. Nicht nachlassen also, sich immer verändern wollen und wachsen: Das alles funktioniere nicht, indem man sich hinter dem verstecke, was man bereits getan habe und in dem man sich wohlfühle, meint er und thematisiert damit das Dasein, ja das Ausgesetzt- Sein des Musikers auf der Bühne. Die Musik des John Medeski – geboren 1965 in Kentucky, aufgewachsen in Florida, als Jugendlicher bereits von Jaco Pastorius auf die Bühne gebeten – das ist zum Beispiel eine überwältigende Gospel- und Soul-Band namens „The Word“. Das ist aber auch ein wunderschönes Solo-Album, das ihn in die Nähe von Klaviersolisten wie Chopin oder Debussy rückt. Das ist weiters eine vom Sound der Hammond-Orgel getränkte Funk-Jazz-Rock-Fusion, bisweilen mit illustren Kollegen wie John Scofield, im Kern aber das Trio MMW – Medeski, Martin & Woods. Die Musik des John Medeski, das kann schließlich auch eine stark in Richtung New Orleans orientierte Mischung sein, befeuert von Rhythm&Blues, tief verwurzelt in den fruchtbaren Sümpfen von Louisiana. Damit sind wir bei einer ganz aktuellen Band, Mad Skillet, für die sich Medeski mit Terence Higgins und Kirk Joseph, zwei Mitgliedern der Dirty Dozen Brass, zusammengetan hat. Es sei selten, Musiker mit so tiefen Wurzeln zu finden, die vor Tradition geradezu überströmten und gleichzeitig für alles offen wären, streut Medeski seinen Kollegen Rosen.

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