Einführung / Kurzbeschreibung

Hier ein Cellist, dem von klassischen Symphonien bis Trip Hop nichts fremd ist, da einer der berühmtesten Kora-Spieler der Welt.

Programm

Man könnte Ballaké Sissoko den zweitbekanntesten Kora-Spieler der Welt nennen, an Ruhm übertroffen nur durch seinen Kollegen und Freund Toumani Diabaté, mit dem Sissoko das Album „New Ancient Strings“ aufgenommen und beim Mali-Projekt von Blues-Legende Taj Mahal gespielt hat. Wie Diabaté ist Sissoko ursprünglich ein Griot, Mitglied der Kaste von professionellen Musikern, Barden und Geschichtenerzählern. Dabei erzählt er auch mit der Kora, einem der zu Recht berühmtesten Instrumente aus dem westlichen Afrika. 2009 traf Sissoko mehr oder weniger zufällig den Cellisten Vincent Ségal. Dieser hatte im Orchestre National de France klassische Symphonien auf dem Pult liegen, befasste sich dann aber bald im Duo Bumcello (mit dem Schlagzeuger Cyril Atef) mit Trip Hop, Sampling und einem klanglich vielfältigen E-Cello. Nimmt man seine Gastauftritte mit Sting, Cesaria Evora, Keziah Jones oder Chilly Gonzales dazu, zeigt sich die stilistische Vielfalt des französischen Cellisten. Nach wenigen Begegnungen war den beiden klar, dass da weit mehr als vergnügliche Improvisationen „drin“ sein könnte, nämlich eine teilweise völlig stilfreie, schlichte, konzentrierte Kammermusik. Sie verkörpern Virtuosität im wahrsten Sinne des Wortes: Neben der technischen Meisterschaft geht es ihnen auch um seriöse Musikalität. Silbrig der Klang der Kora, anthrazit der des Cellos: Es sind edle Grundfarben, die Sissoko & Ségal zu schillernder Pracht bringen.

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