Klangraum Krems Minoritenkirche

Die Minoritenkirche in Stein ist eine der ältesten Bettelordenskirchen nördlich der Alpen. 1264 weihte Bischof Berthold von Bamberg die spätromanische Basilika dem hl. Ulrich.
Das angrenzende Kloster wurde bereits 1224, noch zu Lebzeiten des heiligen Franz von Assisi, gegründet.
Um 1330 wurde an das Kirchenschiff ein Langchor im Stil der beginnenden Hochgotik angebaut. Aus dieser Zeit stammen auch zahlreiche Freskenfragmente. 1790/96 wurden Kloster und Kirche säkularisiert, die Räume in der Folge vielfältig genutzt (u.a. als Tabak- bzw. Feuerwehrlager, später als Ausstellungsraum). Heute ist der in den Jahren 2002-04  generalsanierte „Klangraum Krems Minoritenkirche“ ein atmosphärisch einmaliger Veranstaltungsort mit Fokus auf raumbezogene Arbeiten zeitgenössischer Musik und Klangkunst (u.a. im Rahmen von Osterfestival Imago Dei, donaufestival und Festival Glatt&Verkehrt).
Sowohl die Minoritenkirche als auch der gotische Kapitelsaal werden auch regelmäßig  für internationale, durative Klangkunstprojekte genutzt. Das Obergeschoß des Klosters  beherbergt das Ernst Krenek Forum.
In den Jahren 2007-08 erhielt das Kloster einen modernen Ausstellungszubau im ehemaligen Klostergarten, das Forum Frohner.
Der Klangraum Krems Minoritenkirche sowie der Kapitelsaal sind nur im Rahmen von Veranstaltungen und während der Öffnungszeiten der Klanginstallationen zugänglich.

Klangraum Krems Minoritenkirche
Minoritenplatz 5
3500 Krems an der Donau

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